3rd world problems

Obwohl viele jammern, der Bob immerhin auch, mache ich mir um die Deutsche Wirtschaft oder die der USA oder so wenig Sorgen.

Was mich sorgt, sind die 3. Welt Länder die sich im Normalbetrieb immer schon zwischen Korruption, Misswirtschaft und einem alleinmischenden Staat hindurchschlängeln.

Deren unfähige Regierungen haben keine Ahnung, wie sie mit der Situation umgehen sollen ausser Ausgangssperren, Lügen und Desinformation – oh natürlich, das haben wir hier auch in irgendeiner Form aber seien wir ehrlich: Verglichen mit irgendwelchen Banananrepupliken bei der man bei jeder Verkehrskontrolle Schmiergeld bereithalten muss, ist unsere Korruption und unsere sich anbahnende Überwachung n Kindergeburtstag. (Dadurch muss man sie natürlich nicht gutheißen oder ignorieren aber im Vergleich ist das meckern auf glücklicherweise hohem Niveau)

Länder, in denen der Tourismus einen dermaßen hohen Stellenwert hat, dass alles Andere zusammenbricht, wenn dieser wegfällt.Länder, in denen man am eingezäunten Strand chillen kann und mit zu hohem Trinkgeld den lokalen Geldkreislauf durcheinanderbringt.

Solche Länder sind natürlich auch von dem Wuhan-Virus betroffen (Jeglicher Versuch diese Bezeichnung als Rassismus abzutun ist Chicom-propaganda!) aber wahrscheinlich trifft sie härter und langwieriger der Einfluss der ganzen peripheren Scheiße – Wegfall des Tourismus, steigende Sonderbehandlung der Politkaste und damit Bindung von immer mehr der immer weniger werdenden Ressourcen, Produktionseinbrüche durch Ausgangsperren, etc.

Wir reden von Ländern, die vielleicht mehr Todesfälle haben als Europa aber wer weiß das schon? Wenn es im Ganzen Land nur ne Handvoll fehlerhafter chinesischer Testkits gibt, was will man schon für Zahlen verwenden?

Importe und Exporte sind weggefallen, der Großteil der Arbeit ist weggefallen – wenn gestern noch die Großfamilie durch Zwei Mitglieder ernährt wurde und die jetzt keine Arbeit haben… tja.Überfüllte Städte, die sich nicht annähernd selber versorgen können aber aus der Landwirtschaft kommt immer weniger nach, weil Ausgangssperren die Produktivität beeinflussen und die sinkende Kaufkraft für viele die Produktion einfach unrentabel macht.Oft gibt es noch alte Stammes- und Familienstrukturen, die zwar für eine gewisse Absicherung sorgen aber dies auch nur kurzfristig – keine Blutbande hat je den Hunger besiegt.

Diese Menschen leben zwischen Hammer und Amboss. Wenn sie ohne Pass (den vllt. nur EINER pro Haushalt für Besorgungen erhält) rausgehen, droht ihnen Polizeigewalt und Haft – bleiben sie zu Hause, haben sie irgendwann kein Essen mehr, wenn sie nicht vorsorgen konnten. Die Geschäfte sind schon längst rationiert und wer weiß, wann man einfach nichts mehr bekommt.

Schon in „stabilen“ Zeiten gibt es nicht immer Recht und Ordnung – und wenn Plünderungen losgehen, werden ganz unsolidarisch die Nachbarn ausgeraubt, die zu alt oder zu schwach sind sich zu wehren. Die Polizei ist damit beschäftigt die Regierungsviertel zu schützen. Die wichtigen Personen wohnen in solchen Ländern eh in bewachten Vierteln oder sie haben sich rechtzeitig abgesetzt.

Und so wird aus einem Virus, der vllt. einige Hundert oder wenige Tausen Alte und Kranke etwas verfrüht ins Grab befördert eine Katastrophe, die Länder spalten wird.

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